Heilpraktiker und Suchmaschinen
Wieder so ein grenzwertiges Thema. Medizin/Gesundheit und/oder SEO? - oder beides?
In welches Blog thematisch einordnen? Wieder Schelte wegen mangelnder Themenrelevanz kassieren?
Also lieber in der SEO-Trainingsstätte als bei den Bandscheiben veröffentlichen
Sascha hat einige seiner Beiträge aus einem anderen Blog nach WissFit importiert und thematisiert u.a. eine Checkliste zur Praxisgründung für Heilpraktiker. Hört sich gut an, das Seminar scheint sich gelohnt zu haben - dennoch scheint mir die Checkliste nicht ganz vollständig.
Ältere Stammleser aus dem Bandscheiben-Blog werden wissen, was jetzt kommt:
Unerheblich, um welche medizinische Berufsgruppe es sich handelt - in den ortsbezogenen Suchergebnissen sind im Verleich zu anderen Sektoren die “Gesundheitsanbieter” unterrepräsentiert. O.k., in einigen Großstädten hat’s sich mittlerweile herumgesprochen, daß es durchaus von Vorteil für Arzt/Therapeut etc. und Patient sein, auch über Suchmaschinen gefunden zu werden, aber diesbezüglich bilden Ausnahmen eher die Regel. In weiten Teilen der nachgefragten Medizinlandschaft dominieren eher zufällig gut positionierte (meist per Altersfaktor der Domain) die erste Seite.
Um beim Beispiel Heilpraktiker zu bleiben, sollte man mittels Grobanalyse zuerst feststellen, welches Suchpotential im Vergleich zu anderen medizinischen Angeboten vorliegt. Hierzu eignen sich die Google Trends recht gut:

Verglichen werden drei Wörter (und damit potentielle Suchbegriffe), die jeder schon einmal gehört hat:
Heilpraktiker, Orthopäde und Krankengymnastik. Diese Wörter würden der jeweiligen Stadt im Suchfeld vorangestellt werden, wenn eine der Berufsgruppen z. B. in Wiesbaden gesucht wird. Also: Heilpraktiker Wiesbaden.
108.000 Treffer mit vier Praxis-Webseiten unter den ersten 20 Ergebnissen. “Jahrgang” der Domains: 2005, 2004, 2004, 2001, keine historisch verbrannt, keine schlechte Nachbarschaft - alle mit “der Lizenz zum Ranken”. Verglichen mit den beiden andern Suchbegriffen ebenso sehr ordentliche Nachfragehäufigkeiten.
Und wer steht vorne in den Suchergebnissen? Branchenbücher und Verzeichnisse. Eine Praxis-Seite in den Top 10, dafür aber nicht in den lokalen Branchenergebnissen von Google (oben auf der Seite). Ich erspare Euch den genaueren Blick auf die Strukturen der Seiten, eine hätte sogar kurzfristig mit wenigen Änderungen sehr gutes Potential, aber darum sollten sich die Agenturen der Anbieter kümmern
Versteht es nicht falsch - daß ist grundsätzlich keine Klugscheißerei im Sinne “ich hätt’s besser gemacht”, sondern soll einfach die jeweiligen Anbieter etwas wachrütteln.
In jeder Webseite schlummert massig Potential, wenn sie nur halbwegs vernünftig aufgebaut ist und regelmäßig gepflegt wird. Das Argument “die Patienten, die über’s Internet kommen will ich vielleicht gar nicht haben” (schon oft gehört), lasse ich dabei nicht gelten, denn den Luxus können sich nur wenige leisten (ganz abgesehen von der Fragwürdigkeit einer derartigen Selektion). Es ist schlichtweg ignorant, einen Kanal, der vielmehr vermitteln kann, als ein Flyer, gänzlich zu vernachlässigen. Und besonders in der Startphase einer Praxis kann mir keiner weismachen, er könne sich aus Mund-zu-Mund-Empfehlungen finanzieren.
Gute Webseiten sind großartige Visitenkarten, die gefunden werden, wenn nach ihnen gesucht wird, bringen Kunden und Patienten und können bei überschaubarem Investitionsaufwand mit einer schönen (und kostenlosen) Blog-Software wie WordPress gute Erfolge nach sich ziehen.
Apropos WordPress-Sicherheit
Ist doch erstaunlich, wieviele Jung- und Altblogger
noch immer ihre WordPress Versionsnummer als Metatag im Quelltext der Seite und über Ihren Feed ausgeben lassen (hab’ mich eben mal umgesehen *g*)
Muß doch nicht sein, daß sich jeder “bösartige Interessent” so bequem über die verwendete WP-Version informieren kann…
WP Security Scan blockiert u.a. diese Infos unkompliziert und ohne händische Eingriffe in die “Innereien”.
Weitere Infos zur Funktionalität (z. B. Änderung der Tabellen-Präfixe, Überprüfung der Dateirechte etc.) bitte der Autorenseite entnehmen.
Vor Aktivierung des Plugins: Backup nicht vergessen - man kann nie wissen ![]()
Subscribe to Comments Plugin - wieder Problem
Auch bei diesem Blog treten die gleichen Probleme wie damals bei den Bandscheiben auf:
Subscribe to Comments Plugin auf zwei unterschiedlichen Blogs installiert, die aber auf dem gleichen Webspace (unterschiedliche Datenbanken) liegen -> Verzeichnisse “/xx” und “/yy”, über die die unterschiedlichen Datenbanken aufgerufen werden.
Sobald das Plugin in beiden Blogs aktiviert wurde, können keine Kommentarbenachrichtigungen mehr zugestellt werden. O.k., in einem der beiden Blogs ist die Aktivierung nicht erforderlich, aber dennoch interessiert es mich, warum das Phänomen auftritt.
Hat jemand eine Erklärung ?
